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Teil 2 Cairns bis Brisbane
In diesem Teil geht
von Cairns nach Brisbane. Als kleine
Hilfestellung
ist rechts diese Karte von Queensland. Die rote
Linie zeigt den ungefähren Weg unserer Reise an der Ostküste.

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07. Oktober 2003
6. Tag
Cairns




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08.00 Uhr,
Zeit aufzustehen. Wir packen unsere wenigen Sachen und checken aus. Die
unfreundliche Tussi von gestern ist auch schon wieder da. Sie sagt nix
zu uns. Zum Glück für Sie müssen nur die eine Nacht bezahlen. Mehr hätten wir bestimmt nicht bezahlt bei der Behandlung!
Jetzt aber los zum Flughafen. Wir holen unser Gepäck und zu unserem
Erstaunen ist
alles da. Wir sind ja sooo froh. Jetzt noch den Voucher zu Avis bringen.
Die Hotelsuche kann beginnen. Am Flughafen gibt es ja so einen Stand wo
man die Hotels anschauen kann und auch gleich anrufen kann. Dort haben
wir es bei 2-3 Hotels probiert. Leider waren die zu teuer oder schon
ausgebucht. Gar nicht so einfach ein Hotel oder Motel zu finden.
Zum Glück erinnere ich mich noch an ein Hotel das wir zu Hause
angeschaut haben. "Kewarra Beach B&B". Das wollen wir jetzt suchen.
Wir müssen Richtung Port Douglas, also etwas raus aus Cairns.
Mhhhh. Wo ist nur der Ortsteil?? Wir fahren bei Trinitiy Beach vorbei
landen dann endlich in Kewarra Beach. Doch wo ist das Motel? Wir
landen letzten Endes beim
Kewarra Beach Resort
da wir das andere einfach nicht finden konnten. Was für ein nobler
Schuppen. Da möchte man ja gar nicht mehr weg. Leider ist es für unser
Budget viel zu teuer. Aber ein Zimmer schauen wir uns trotzdem an, denn
die Leute hier sind sehr freundlich und zeigen uns auch alles ohne das
Gesicht zu verziehen.
13.00 Uhr
Wir fahren etwas zurück Richtung Cairns, als wir Kewarra gesucht haben, sind wir in Trinity
Beach an einem schönen Best Western Motel vorbei gefahren. Dort gehen
wir jetzt hin und fragen nach dem Preis und schauen uns das Zimmer an.
"Trinity Beach Pacific" ja so heisst unser neues Hotel jetzt. Die Leute
sind auch hier sehr freundlich. Das Zimmer ist super und sauber. Hier
bleiben wir noch 3 Nächte. AS$ 95. Dieser Preis liegt im Budget.
Als erstes duschen und frische Kleidung anziehen. Dann ruhen wir uns
noch ein wenig aus. Am Nachmittag gehen wir zum Strand, welcher 500m zu
Fuß entfernt ist.
Endlich
im Meer schwimmen. Darauf haben wir uns schon soooo gefreut. Nachdem in
Perth das Wasser noch viel zu kalt war. Hier ist das Wasser angenehme 28C warm und der Sand ist
weich wie Samt. Ich will nicht mehr aus dem Wasser raus.
Zum Glück kommen die Quallen hier erst im November und somit haben wir
noch uneingeschränktes Badevergnügen.
An der Strandpromenade hat es noch 2 gute Restaurants. Eines ist nobler
und das andere für jederman wo es Burger und so gibt. Da hauen wir uns
auch den Magen voll. Mhhh lecker.
18.00 Uhr,
wir gehen zum Hotel zurück es wird dunkel. Im Hotel angekommen nehmen
wir das Auto und fahren in den nahe gelegenen Supermarkt. Da wir im
Motel Selbstversorger sind brauchen wir noch ein paar Dinge zu essen und
trinken.
Bevor wir weiter nach Cairns fahren, gehen wir zurück im Hotel und
machen uns Toast mit Käse und Schinken zum essen. Mit leerem Magen
sollte man nie auf Entdeckungstour gehen.
20.00 Uhr,
Hafen von Cairns. Wir schauen uns die Boote an den Anlegestellen an. Da
gibt es ein paar sehr beeindruckende Boote. Zum Abschluss des Tages
gehen wir noch in das Shoppingcenter "The Pier" am Hafen.
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08. Oktober 2003
07. Tag
Ausflug nach Cape Tribulation und
Port Douglas


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07.30 Uhr,
der Wecker klingelt zum ersten mal. Wir sind zu müde um aufzustehen.
Somit ignorieren wir den Wecker und schlafen erst einmal bis 9.30 Uhr.
Was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Tag? Wir gehen zur Reception
und fragen was es besonderes in Richtung Port Douglas gibt und was wir
morgen machen können,
denn wir wollen morgen tauchen gehen.
Lesly, die Managerin gibt uns geduldig Auskunft. Heute fahren wir bis zum Cape Tribulation und
machen einen kleinen Abstecher nach Port Douglas und morgen gehen wir
zum Great Barrier Reef tauchen.
12.00 Uhr,
wir fahren los. Es ist eine tolle Küstenstrasse, viele Kurven und viel
grün.
Wir halten unterwegs ein paar mal an um Fotos zu machen. Es ist
einfach alles so beeindruckt. Das Grün, das Meer und die Berge. Wow!
Schön das es Aussichtsplateaus gibt.
Als erstes fahren wir zum Cape Tribulation und auf dem Rückweg machen
wir den Abstecher nach Port
Douglas.
Es ist gar nicht soviel los auf der Strasse. Es ist wohl noch keine
Hauptsaison.
Am Daintree River müssen wir halten denn jetzt geht es mit einer Fähre
über den Fluss. Das macht vielleicht Spass. Ist aber nicht ganz billig
(A$ 20) dafür 6 Tage gültig. Hätten wir mehr Zeit hier, würden wir uns
ein Motel dort suchen und noch am Cape bleiben. Leider ist das nicht
möglich aber wer weis vielleicht ein anderes Mal. Kurz nach dem
übersetzten mit der Fähre ist ein Bananenstand. Auf dem Rückweg werden
wir uns ein paar Bananen kaufen. Die schmecken bestimmt ganz anders als
bei uns da sie hier angebaut werden.
14.00 Uhr,
wir haben Hunger und machen deshalb beim "Cafe on Sea" das direkt im
Regenwald ist Pause. Wir Essen 2 Sandwich für je A$ 8,50. Sehr lecker
und frisch. Nach dem Essen gehen wir noch ein wenig an de Strand der
gerade einmal 10m vom Restaurant weg ist.
Wir sind von dem Anblick überwältigst und machen ein paar Bilder. Leider
kommen die nicht so gut zur Geltung. Es ist eben ein Unterschied ob man
es selbst sieht oder ein Foto hat.
16.30 Uhr,
Ankunft in
Port Douglas. Eine sehr schöne Hafenstadt. Wir entdecken ein
kleines Tauchgeschäft wo wir für mich Tauchschuhe mit fester Sohle
(A$65) und für Tom eine Tauchtasche (A$56) kaufen. Wir spazieren noch
ein wenig am Hafen und Promenade entlang.
18.00 Uhr,
zurück im Hotel. Wir gehen ein wenig in den Pool (Salzwasser) und reden
über den heutigen Tag und wie der Tag morgen wohl werden wird. Danach gehen
wir ins Bett, da wir ja am nächsten Morgen früh aufstehen müssen.
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09. Oktober 2003
8. Tag
Tauchausflug
Cairns



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06.30 Uhr,
AUFSTEHEN!!!
Jetzt aber schnell, frühstücken, Tauchsachen packen, eincremen und ab
nach Cairns. Parkplatz suche. Wir parken im
Casino. Tagesticket bis
19.00 Uhr A$4.
Noch kurz am Reef Terminal einchecken und dann
zum Boot, die "Osprey
V". (unbedingt diese Reihenfolge beachten, sonst müsst Ihr
zweimal laufen *grins*)
08.30 Uhr,
die Fahrt geht los. Wir bekommen Tee und Kaffee. Jetzt müssen die
Taucher (Tom) auf das andere Deck um das Briefing zu bekommen. Der Rest
(ich, Schnorchler und Introdive) warten bis wir am Reef angekommen sind.
Für den Introdive komme ich sobald die Taucher im Wasser sind auch ein
Briefing. Die Schnorchler dürfen sofort ins Wasser. Man bin ich
aufgeregt. Ich werde zum ersten mal tauchen. Im Aufenthaltsraum habe ich
Irina aus Deutschland kennen gelernt. Sie will auch den Introdive
machen.
09.15 Uhr Beim
Introdive Briefing bekommen wir einen Crash-Kurs im Tauchen. Hoffentlich
habe ich auch alles Verstanden ist nämlich alles in englisch. Dann
werden wir in Gruppen eingeteilt. Ich bin mit Irina und 2 anderen
zusammen in Gruppe 3. Oh bin ich Aufgeregt. Was mich wohl erwarten wird.
Nach dem
Briefing gehe ich ins untere Deck und schaue den anderen Gruppen zu, wie
sie ins Wasser gehen. Sehr spannend, ich bin total nervös. Irina kommt
zu mir, sie will jetzt doch keinen Introdive machen. Tja Pech gehabt,
ich mach es. Das möchte ich auf keinen Fall versäumen.
Ich ziehe mir den Tauchanzug an (ganz schön schwer da rein zu kommen).
Jetzt geht es los.
Gewichte an, Weste mit Flasche an, Brille testen, Automat testen und ab
ins Wasser.
Wow was für
ein Gefühl, unter Wasser zu atmen. Beim Ein-/Ausstieg geht ein Geländer
unter Wasser, dort müssen wir uns jetzt festhalten und weiter
runtergehen. Wir haken uns beim Tauchguide ein, 2 links, 2 rechts. Jetzt
tauchen wir los. Ich bin ganz aufgeregt. Ein unbeschreibliches Gefühl.
Nach 10min gehen wir auf den Grund. Dort dürfen wir eine Seegurke
anfassen. Foto!
Auf dem weiteren Weg dürfen wir frei hinter unserem Tauchguide tauchen.
Nicht einfach sich zu koordinieren und immer wieder dieser
Druckausgleich mit den Ohren.
Nach 25min
ist leider alles vorbei. Tom wartet schon am Ein-/Ausstieg auf mich und macht
ein Foto. Ich bin sooooo unbeschreiblich glücklich. So ein tolles
Erlebnis. Tom und ich unterhalten uns über unsere Tauchgänge. Ich möchte
auf jeden fall noch einmal ein Introdive machen und dann sogar ein
Tauchschein.
12.30 Uhr,
Mittagessen auf dem Boot. Ich bin total aus dem Häuschen und aufgedreht. Tauchen
macht aber auch ganz schön müde. Das macht sich sehr schnell bemerkbar.
Während wir am Essen sind, fährt das Boot zum nächsten Reef. Dort kann
ich noch einen Introdive machen, aber ich bin zu k.o. und werde lieber
Schnorcheln gehen.
13.30 Uhr,
Ankunft beim nächstes Reef. Tom macht seinen zweiten Tauchgang und ich gehe
schnorcheln. Beim Schnorcheln treffe ich Wally, ein Napoleonfisch. Wow
ist der gross und ganz zahm. Die Haut fühlt sich ganz glitschig an.
Toms Tauchgang war auch ganz ok, etwas viele Leute und viele
Schnorchler die immer im Weg sind. Wir sind völlig k.o. Ich hätte nie
gedacht das Tauchen so müde macht. Wir freuen uns nur noch auf unser
Bett.
17.30 Uhr,
zurück am Hafen von Cairns. Wir sind total erschöpft und wollen nur noch
ins Motel zurück.
Morgen müssen wir ja schon auschecken, denn unsere Reise geht weiter.
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10. Oktober 2003
9. Tag
Reisetag nach
Townsville




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07.30 Uhr,
aufstehen, frühstücken und Koffer packen. Heute geht die Reise weiter in
Richtung Townsville. Vielleicht machen wir auch schon vorher einen Tag
stopp, je nachdem ob es uns irgendwo schon gefällt und wir ungedingt
halten wollen.
Wir verabschieden uns von den Lesly und Ihrem Mann und fahren noch mal
zur Promenade runter. Letzte Fotos machen und noch mal am Strand entlang
laufen. Es ist einfach wunderschön hier. Am liebsten würden wir noch
länger hier bleiben.
Zwischenstopp in Cairns City. Wir gehen noch mal kurz in das "The Pier"
Einkaufszentrum. Postkarten kaufen und Kleinkram.
Bis
nach Townsville sind es ca. 330 km. Mal schauen wie weit wir kommen und
was uns so unterwegs
begegnen wird.
Unterwegs fahren
wir durch Gordenvale und Babinda. In Babinda biegen wir zu den Josephine
Falls ab. Laut Reiseführer schöner kleiner Wasserfall der ideal zum
erfrischen ist und daher sollte man dort eine kurze Pause machen.
Badesachen nicht vergessen.
Nächster Stopp ist in Innisfail. Dort tanken wir das erste mal (552km
A$40). Nach Innisfail kommen wir nach Mission Beach. Hier angekommen überlegen
wir hier zu bleiben für ein bis zwei Nächte. Doch leider soll es wohl
nicht sein, denn wir finden kein Motel mehr. Es
ist alles ausgebucht, da ab heute abend und das ganze Wochenende ein Festival stattfindet.
Dann müssen wir wohl weiter fahren und uns ein anderes Plätzchen suchen.
Die nächsten Ortschaften, Tully,
Cardwell und Ingham gefallen uns leider auch nicht, das Meer hier sieht
so komisch aus, dreckig. Also fahren wir weiter nach Townsville.
Auf dem Weg fahren ca. 1 Stunde lang ein LKW hinter uns und zwei Autos
vor uns. Irgendwie lustig.
Die Strasse ist sehr gerade und die Gegend ist öde. Es gibt soweit
nichts besonderes oder schönes zu sehen. Wir finden das mal
aussergewöhnlich. So nach den ersten Tagen wo wir so viele Eindrücke
verarbeiten mussten. So gegensätzlich kann Australien sein. Das ist eine
neue Erfahrung.
18.00 Uhr,
Ankunft in Townsville. Es wird schon langsam dunkel. Hoffentlich finden
wir schnell ein
Zimmer. Während wir in die
City fahren, sehen wir ein sehr komisches Gebäude. Es sieht aus wie ein
Zuckerstreuer. Und tatsächlich, die Leute hier nennen das Hotel auch so,
lustig.
Wir parken in der nähe der Strandpromenade und gehen die zu Fuss weiter.
Dort sind einige Hotels. Wir gehen in einige hinein doch leider haben
alle nur für 2 Nächte was frei. Als wir fragen warum, erzählen uns die
Leute, dass hier in Brisbane die Rugby Weltmeisterschaft am Wochenende
beginnt und daher alle Hotels und Motels von Sonntag auf Montag
ausgebucht sind. Aha. Komisch. Nun ja, dann bleiben
wir eben nur 2 Nächte.

Wir
entscheiden uns für das Hideaway Motel direkt an der Promenade. A$ 70
pro Nacht. Der Preis liegt sehr gut in unserem Budget, das Zimmer ist ok,
nicht das schönste aber für 2 Nächte reicht es allemal.
20.00 Uhr,
wir haben Hunger. Wir fragen an der Motelreception nach, wo wir gut und
preiswert essen gehen können.
Wir gehen ins Restaurant
Yotz. Sieht
echt nett aus so direkt am Meer. Doch wir müssen feststellen, das dieses
Restaurant nix für uns ist. Erstens ist es wahnsinnig teuer (A$63), Beilagen
kosten noch mal extra, was heisst hier bekommt man Fleisch oder Fisch
aber sonst nix dazu ausser es wird dazu bestellt. Absolut verrückt
oder??
Zweitens schmeckt es uns nicht wirklich gut. Alles hat einen komischen
Geschmack, wir fragen uns, woher der Koch wohl kommen mag. Igitt. Geht
da bloss nicht hin.
Nach dem Essen gehen wir die Promenade entlang und geniessen das
angenehme Klima. Wir haben im Reiseführer gelesen, das die Promenade
erst neu gemacht worden ist für ein paar Millionen Dollar. Wir müssen
sagen, das ist echt gelungen. So viele Grillplätze und einen grossen
Platz mit rasen wo die Kinder Spielen können. Abends sogar mit
Flutlicht. Wow!
Zurück im Motel gehen wir bald schlafen. Gute Nacht.
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11. Oktober 2003
10. Tag
Townsville



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9.00 Uhr, aufstehen und Frühstücken gehen in einem Cafe direkt am Meer,
neben dem Restaurant Yotz. Normale Preise und echt lecker Essen. Die Aussicht toppt das ganze natürlich
da direkt am Meer.
Nach dem
Frühstück machen wir noch ein paar Fotos von der Gegend und erkunden
Townsville. Hier ist alles im Umbruch, überall wird gebaut, viele
Geschäfte sind noch leer. Irgendwie hat es was von einer Geisterstadt.
Wenn die Rugby Weltmeisterschaft nicht hier stattfinden würde, wäre hier
bestimmt niemand.
Laut
Reiseführer soll man unbedingt ins Reef HQ Aquarium gehen. Na dann machen wir
uns auf den Weg dorthin.
Doch kaum sind wir angekommen und rein gegangen bekommen wir unseren
ersten Schock. Der Eintritt kosten pro Person
A$19,90!!! Das ist absoluter Wucher!!! Zum Glück haben wir noch einen Gutschein mit 20%Discount. So
kommen wir auf A$31,80 für uns beide. Immer noch sehr teuer.
Aber es soll ja ganz toll sein, vielleicht ist der Preis ja
gerechtfertigt. Wir werden sehen.
Keine 40 Minuten später sind wir schon fertig mit der Besichtigung. Was für eine Enttäuschung. Geht
da bloss nicht rein. Es lohnt sich auf keinen Fall!! Es gibt wirklich
nicht viel zu sehen und die Glasröhre ist auch nicht besonders lang oder
so. Spart das Geld!
16.00 Uhr
Wir möchten ein wenig schwimmen, doch leider dürfen wir nicht ins Meer, Quallengefahr.
Leider! Das Meer lädt sehr ein, man möchte am liebsten reinspringen.
Gemäss der Touristeninformation, gibt es eine Salzwasserlagune direkt am
Meer. Wir gehen hin und wow, kein Eintritt.
Die Lagune ist durch eine Steinmauer vom Meer abgegrenzt. Unter Wasser
sind Gitter damit das Meerwasser reinfliessen kann aber keine Quallen
reinkommen können. Echt noch schön
gemacht.
Nach dem baden gehen wir zurück ins Motel. Wir Duschen und gehen Essen im
Cafe wo wir schon gefrühstückt haben. Wir werden nicht enttäuscht. Es
schmeckt uns gut.
Die Stimmung heute Abend in dem Restaurant ist echt unbeschreiblich
schön. Wir können von der Terrasse sehen wir der Mond (in orange)
aufgeht. Wow wir sind beeindruckt. Alle anderen Gäste auch. So schön
sollte jeder Abend ausklingen. Wir könnten stundenlang hier sitzen
bleiben. Leider müssen wir morgen wieder weiterfahren.
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12. Oktober 2003
11. Tag
Reisetag
Airlie Beach



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07.30 Uhr,
aufstehen und packen. Heute wollen wir nach Airlie Beach fahren. Wir gehen in unserem
Lieblingsrestaurant frühstücken. Es regnet leicht. Das erste Mal das es
auf unserer Reise regnet. Schade
und doch auch mal wieder schön.
10.00 Uhr
Abfahrt von Townsville. Wir fahren wieder ein wenig ins Landes innere.
Die Landschaft ist öde und karg. Kurz nach Home Hill darf ich mal
Autofahren. Ich bin total nervös, schliesslich fahre ich zum ersten mal
in Australien. Es ist ein komisches Gefühl auf der "falschen" Seite
zu fahren aber es macht Spass. Ich bin so Aufgeregt und voll angespannt
beim fahren.
Ich fahre
bis Bowen. An einem Rastplatz machen wir eine kurze Pause und essen Croissants.
Vom Rastplatz geht ein kleiner Weg direkt zum Strand. Die Bäume stehen
hier zum Teil unter Wasser. Es ist sehr friedlich hier. Als wir zurück
zum Auto kommen sehen wir ein älteres Pärchen mit Auto und Bootanhänger
inkl. Boot. Sie scheinen Probleme mit dem Rangieren zu haben und stecken
jetzt am Bordstein fest. Wir frage ob wir helfen können, doch die Leute
wollen keine Hilfe, also fahren wir weiter.
Tom fährt.
13.00 Uhr,
Ankunft in Airlie Beach. Wir überlegen, was für eine
Übernachtungsmöglichkeit wir nehmen sollen. Backpacker oder Hotel? Mhhh,
nach dem Backpacker Motel in Townsville entscheiden wir uns für das
Hotel. . Wir bekommen 3 Nächte zum Preis von 2. Super (A$338,-)!!!
Airlie Beach Hotel.
Leider müssen wir noch bis 15 Uhr warten, unser Zimmer ist noch nicht so
weit. Also gehen wir was essen.
Pizza in einem kleinen Café/Restaurant. Gut und günstig.
15.00 Uhr
Unser Zimmer ist fertig. Wir kommen ins Zimmer und was soll man sagen,
wir haben direkten Blick aufs Meer, super toll!
Am späteren Nachmittag
laufen wir durch Airlie Beach schauen uns das ganze mal an. Hier sind
sehr viele junge Leute, vor allem Backpackers. Super lockere Stimmung
hier. Tolle Shops und nette Leute.
Leider darf man auch hier nicht ins Meer. Es ist echt gemein, das Meer
ist sooo nah und sooo schön und wir dürfen nicht rein.
In einem Bottle Shop kaufen wir noch Getränke fürs Zimmer. Am
Abend sitzen wir auf unserem Balkon und geniessen den schönen Abend in
Airlie Beach.
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13. Oktober 2003
12. Tag
Airlie Beach

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9.00 Uhr
Zeit aufzustehen. Wir frühstücken im Hotelrestaurant, kostet natürlich
extra aber dafür ist es echt lecker. (A$25,- für uns beide zusammen)
Nach dem
Frühstück gehen wir ein wenig shoppen in Airlie Beach. Es gibt hier ja
so viele schöne Sachen zu guten Preisen. In einem Shop für Armbänder
decke ich mich ganz schön ein. Souvenirs für Freunde und mehrere für
mich und Tom.
Wir würden jetzt auch wirklich gerne im Meer schwimmen gehen. Es ist
etwas frustrierend. Das hätten wir echt etwas besser planen sollen.
13.00 Uhr
Mittagessen. Wir gehen ins
Subway. Tolle Sandwichs, lecker und frisch.
Können wir nur empfehlen. Danach shoppen wir noch ein wenig weiter. Tom
hat in eine tolle Tauchtasche in einem Tauchshop gesehen. Nicht ganz
billig daher überlegt Tom lieber noch ein wenig ob er sie kaufen soll.
Zurück im
Hotel wird es mal wieder Zeit zum Wäsche waschen. Währenddessen gehen
wir zur Reception und fragen nach einer Tauchtour die wir morgen machen
möchten. Kleines Boot mit wenig Menschen.
Die nette Frau an der Reception
empfiehlt uns die "Mantaray". Tom möchte ja wieder Tauchen und ich
möchte nochmals den Introdive machen. Auf das Boot können max. 38
Personen mitfahren. Das ist für uns klein genug somit buchen wir. Eine
Anzahlung müssen wir bereits im Hotel machen. Der Rest wird auf dem Boot
bezahlt. Juhuu, wir freuen uns ja schon sehr auf morgen.
Am Abend
gehen wir zu Mamma's Boys Pizza essen. Echt riesige Pizzas und 2 zum
Preis von einer A$10,-. Das nennen wir doch mal günstig. Bei Mamma's Boys
sind noch ein Pub und ein Nachtclub/Disco im Areal. Draussen ist mit
grossen Holztischen und Bänken gestuhlt. Echt cool hier und voll was
los. Es ist Montag und hier wird mit Livemusik und Liveshow gefeiert. Es
werden Animierspiele gemacht um die Leute in die Disco zu locken. Es
findet dort ein Wet-Shirt Contest statt. Wir schauen dem Spektakel
draussen ein wenig zu.
So
um
23.00 Uhr gehen wir zurück ins Hotel. Es wird zeit zu Schlafen,
morgen gehen wir schliesslich tauchen und müssen früh aufstehen. Zum Glück werden wir am Hotel abegohlt und wieder hingebracht. In Cairns war es sehr anstrengend von
der City ins Hotel zu fahren nach einem ganzen Tag auf dem Meer.
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14. Oktober 2003
13. Tag
Airlie Beach/
Whitsunday
Tauchen



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06.30 Uhr
Zeit zum
aufstehen. Habe heute Nacht sehr schlecht geschlafen, bestimmt vor
Aufregung vom tauchen. Jetzt aber raus aus dem Bett. Wir müssen noch
Frühstücken und dann kann es losgehen.
07.55 Uhr
der Bus kommt pünktlich und holt uns am Hotel ab. Bevor es zum Hafen geht, fahren
wir noch andere Hotels an um Leute abzuholen. Danach geht es zum Able
Point Marina, dem Hafen in Airlie Beach.
08.30 Uhr
Alle sind an Bord und die Fahrt mit der "Mantaray" geht los. Wir fahren
ca. 11/2Std.
lang übers Meer bis wir an der Whitsunday Island ankommen.
Wir fahren mit einem kleinen Gummiboot an den Strand. Von dort haben wir
2 Std. Zeit die Insel zu erkunden. Vom Strand geht ein Weg zu einem Lookout, 700m
Weg durch die Insel. Als wir oben ankommen sind wir absolut begeistert
und kriegen uns fast nicht mehr ein. Wow!! So unbeschreiblich schön ist der
Strand und das Wasser auf der anderen Seite. Wie im Film, das muss man gesehen haben.
Wir machen ein paar Bilder. Doch das ist auf Bildern nie so
festzuhalten.
Jetzt wollen wir zu diesem tollen Strand gehen und ins Wasser springen
d.h. knapp die 700m wieder runter und einen anderen Weg zum Strand
nehmen. Dort angekommen werden wir von weissem Sand und der Sonne geblendet. Der
Sand ist so weich wie Samt, das kann man sich echt nicht vorstellen. Das Wasser
türkisblau und angenehm kühl. Hier möchte man für immer verweilen. Zu
schön um wahr zu sein. Ganz wichtig ist hier aber sich gut einzucremen.
Am besten, nach dem Bad im Wasser, da es nicht erwünscht ist,
Sonnencreme ins Wasser zu bringen. Die Sonnenbrandgefahr ist hier sehr
hoch, also aufpassen.
12.15 Uhr
Rückfahrt mit dem Gummiboot zur Mantaray. Mittagessen ist für uns
vorbereitet worden. Es gibt ein schönes Buffet. Ich hab voll viel
gegessen, so lecker war es. (Ich glaube das hätte ich nicht tun sollen!)
Während wir essen geht die Fahrt weiter zum Reef.
Nach dem
Mittagessen muss ich zum Tauchguide, Briefing für den Introdive. Der
Tauchguide erklärt mir, das wir alleine den Introdive machen werden,
voll cool ich freu mich schon total. Für diesen Introdive bekomme ich
sogar ein Zertifikat von PADI. Jetzt stellt er mir ein paar fragen die
ich richtig beantworten muss.
Doch während wir uns unterhalten fängt das Boot an zu ruckeln. Was ist
los? Der Motor stockt. Wir halten an. Der Captain geht in den Motorraum.
Der Tauchguide erklärt mit weiter die wichtigen Dinge des Tauchens. Doch
der Captain ruft den Tauchguide. Er braucht seine Hilfe. Wir beenden
noch schnell das Briefing und der Tauchguide geht zum Captain in den
Motorraum. Tom ahnt schon böses.
Wir alle
warten darauf das unser Boot wieder fährt doch der Captain muss uns
leider erklären, das der Motor Probleme hat Volllast zu fahren. Das
heisst, es geht nicht weiter, wir werden nicht Tauchen können. Das Boot wackelt
vor sich hin. In langsamen Tempo fahren wir jetzt an ein kleines Riff in
der Nähe.
Dort treffen wir ein anderes Boot. Der Captain erklärt uns, die hälfte der Leute an Bord können
mit diesem Boot mit zurück zum Hafen fahren . Der Rest muss noch auf dem
Boot warten.
Wir entscheiden uns zu bleiben, uns drängt die Zeit ja
nicht und vielleicht wird es ja trotzdem noch lustig.
Sollen lieber die älteren und Kinder zurück fahren.
Der Tauchguide informiert mich dass unter diesen Umständen kein Introdive für mich
zu machen ist. Schnorcheln ist angesagt. Der Tauchguide macht mit den Tauchern einen kleinen Tauchgang.
Tom ist von dem
Tauchgang nicht so begeistert.
Kauf was zu sehen und gerademal 14m tief. Aber besser als kein Tauchgang.
Während wir
im Wasser sind, versucht die Crew den Motor in Gang zu bringen. Als wir
zurückkommen, geht es dem Motor leider nicht besser. Der Captain hat die
Küstenwache informiert. Die schicken uns ein Abschleppboot.
17.00 Uhr
Wir fahren dem Rettungsboot ganz langsam entgegen.
Nach einer weile treffen
wir auf das Abschleppboot und die Mantaray wird an die Leine genommen.
Jetzt fahren wir zurück zum Hafen, das dauert ca. 2 Std.
Auf der
Rückfahrt erklärt uns die Crew, das wir für den Tag nichts bezahlen
müssen, nur die Taucher müssen den Tauchgang bezahlen. Alles in allem hat
uns der aufregende Tag A$50,- gekostet. Zum Glück waren wir noch auf der Whitsunday
Island so haben wir wenigstens etwas gesehen.
19.00 Uhr
Ankunft im Hafen. Wir werden mit dem Bus zurück ins Hotel gefahren. Im
Hotel angekommen informieren wir gleich die Reception über den
missglückten Ausflug, wir wollen unser Deposit zurück. Wir müssen aber
morgen wiederkommen wenn der Chef de Reception da ist. Ok, wir reisen
morgen ja sowieso ab.
Wir sitzen
noch ein wenig auf dem Balkon und quatschen, danach fallen wir todmüde
ins Bett.
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15. Oktober 2003
14. Tag
Reisetag
Rockhampton
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08.00 Uhr
Aufstehen! Tom hat gut geschlafen und ich bin mal wieder alle 2Std.
aufgewacht. Bin voll k.o. Trotzdem muss es weitergehen. Koffer packen
und Frühstücken gehen im Hotel. Koffer ins Auto bringen. Check out an
der Reception. Wir bekommen unser Deposit ganz selbstverständlich
zurück.
Bevor wir
losfahren, gehen wir noch mal in die City zur Bank und machen noch mal
ein paar Fotos von der Gegend. Zurück am Auto, können wir uns nur schwer
von Airlie Beach trennen. Uns gefällt es hier so gut.
Als wir aus Airlie Beach rausfahren macht Tom nochmal halt am Tauchshop.
Er will diese Tauchtasche jetzt unbedingt haben. Doch wie das Leben halt
manchmal so ist. Die Tasche wurde schon verkauft. Pech für Tom.
Der nächste Stopp soll Yeppon sein. Das ist kurz vor Rockhampton. Auf dem Weg
dorthin kaufen wir
in einer Bäckerei ein paar Croissants für die Fahrt. Unterwegs gibt
es nicht sehr viel zu sehen. Die Landschaft ist sobald wir ins
Landesinnere kommen wieder karg und öde. Kaum grüne Bäume oder Wiesen.
Diese Gegensätze sind immer wieder verblüffend.
In Yeppon
angekommen, wird uns schnell klar, hier wollen wir auf gar keinen Fall
bleiben!! Hier stinkt es gewaltig. Warum wissen wir nicht aber das
halten wir nicht aus. Also entscheiden wir uns weiterzufahren nach
Rockhampton.
17.00 Uhr In
Rockhampton beginnt die Hotelsuche. Zum Glück haben wir in Airlie Beach
im Hotel einen Hotelführer für Queensland gefunden. Super Sache. Dort
suchen wir uns ein Motel aus. Ist ja nur für eine Nacht.
Wir gehen
ins "Central Park Motel - The quiet one". Hört sich doch gut an. Wir
schauen uns die Zimmer an und nehmen das Deluxe Zimmer A$ 84,- (Standard
Zimmer A$65,-). Das Deluxe Zimmer ist einfach schöner und besser. Das
Motel hat einen Pool draussen und einen Whirlpool drinnen. Den Whirlpool
wollen wir unbedingt noch testen heute Abend. Doch als wir das tun, und
wir den Whirli anschalten, fängt der zu Schäumen an. voll komisch. Somit
hat sich das auch erledigt. Zurück im Zimmer, schauen wir noch etwas
TV und gehen dann schlafen.
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16. Oktober 2003
15. Tag
Hervey Bay
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08.00 Uhr
aufstehen. Die Reise geht heute weiter nach Hervey Bay. Wir frühstücken
unsere Kelloggs und Packen unsere Sachen zusammen. Check out und auf die
Strasse. Wir halten an einem Einkaufscenter an und decken uns mit neuen
Lebensmitteln ein.
Die
Landschaft ist wieder einmal etwas öd und karg. Viele kleine Flüsse und
einige tote Tiere am Strassenrand sind die Hihglights. Dann noch ein
paar kleine Roadtrains, Stassenarbeiten mit dreckigen Strassen, Züge mit
Zuckerrohr.
14.00 Uhr
Ankunft in Hervey Bay. Wir schauen uns die Hotels/Motels in unserem
Hotelguide an während wir in einem Subway eine Essenspause einlegen.
Wir fahren weiter zum Strand und die Strasse entlang dem Strand. Wir
möchten ins "Bay View Motel". Mal schauen ob wir das finden.
Natürlich sind wir einmal daran vorbei gefahren, dabei kann man das
Motel nicht übersehen. Die Fassade ist giftgrün und marineblau.
Hier möchten
wir gerne 3 Nächte bleiben. Wir gehen ins Hotel und wir sind überrascht,
das Motel wird von einem deutschen Pärchen geführt, Marion und Andre.
Die Farben des Hotels innen wir aussen sind echt toll. Wir buchen uns
ein, der Preis ist echt ok. A$ 60,- pro Nacht.
Koffer ins
Zimmer schleppen und Auto parken. Danach gehen wir als erstes zum
Strand. Diesesmal könne wir ohne bedenken im Meer schwimmen gehen. Keine
Quallen. Das kommt daher, das die Insel Frasier Island direkt vor Hervey
Bay liegt und somit das Festland schützt. Cool!
Wir machen
noch ein paar Fotos vom Motel und der Gegend. Am Abend gehen wir ins
"Black Dog Cafe" zum Essen. Leckere Küche mit guten Preisen und grosse
Portionen.
Nach dem Essen laufen wir noch die Strasse entlang zu einem Supermarkt
und kaufen Getränke und ein paar Snacks. Zurück im Hotel machen wir es
uns im Aufenthaltsraum gemühtlich. Wir sind alleine dort. Ich schreibe
am Reisetagebuch und Tom stöbert im Reiseführer und in Prospekten. Wir
wollen am Sonntag noch eine Whale watching tour machen und am Samstag
nach Frasier Island fahren.
Andre hat
uns eben mitgeteilt, das das Wetter in den nächsten Tagen schlechter
werden soll und es somit ratsam wäre schon morgen die Wale zu besuchen.
Ok, machen wir, Christian bucht uns eine Tour mit der Super Cat II.
Preis pro Person A$70,-, nicht billig aber wir möchten unbedingt Wale
sehen. Wir werden sogar am Motel abgeholt.
Auf Grund des Wetter, fahren wir am Sonntag nach Fraser Island mit
übernachtung "Fly&drive". Vielleicht ist es dann wieder besser.
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17. Oktober 2003
16. Tag
Whale watching
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06.30 Uhr
aufstehen, frühstücken.
07.25 Uhr
kommt der Bus für der uns zum Hafen fährt. Von jedem Passagier wird ein
Foto gemacht, welches man am Ende der Tour kaufen kann.
Wir fahren
los, an der Fraser Island entlang, 11/2 Std. lang und dann
endlich ist es soweit. Wir sehen Wale. Es ist eine Walmutter mit ihrem
Babywal.(Buckelwale)
Zwei andere Boote sind mit uns hier draussen. Die Wale kommen leider
nicht sehr nahe zu uns aber es ist trotzdem ein sehr schönes Erlebnis.
Im August und September sind noch mehr Wale hier daher würde ich im
Oktober nicht mehr mit dem Boot für das Geld rausfahren.
13.00 Uhr
sind wir zurück im Motel. Wir gehen ein wenig spazieren und schauen uns
die Geschäfte an.
17.00 Uhr
zurück im Motel, gehen wir duschen und richten uns fürs Abendessen.
Dieses mal gehen wir ins "Peppers" ein cooles Pub/Restaurant. Sehr zum
Empfehlen, da gutes Essen zu guten Preisen. Wir verbringen den Abend
dort.
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18. Oktober 2003
17. Tag
Hervey Bay
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07.30 Uhr
wir sind von alleine aufgewacht. Wir gehen Wäsche waschen in einer
Laundry und frühstücken dort, das ein Cafe gleich bei der Laundry dabei
ist. Cool!
Zurück im
Hotel buchen wir den Trip für Fraser Island bei Air Fraser für A$205,-
pro Person. Der Preis beinhaltet Flug, Allrad-Auto, Campingausrüstung.
Das wird ein Abendteuer.
Am
Nachmittag gehen wir wieder an den Strand zum baden und sonnen. Das tut
richtig gut, entspannen und relaxen. Pelikane schwimmen im Meer oder
fliegen vorbei. Ich sammle noch ein paar Muscheln für Zuhause.
18.00 Uhr
wir haben Hunger und gehen wieder ins "Peppers". Wir haben einen schönen
Tisch im freien. Während wir hier sitzen und trinken, fliegen hunderte
von Fledermäusen vorbei. Sehr spektakulär das hört nicht auf vielleicht
sind es auch mehr wie tausend.
22.00 Uhr
gehen wir zurück zum
Motel, wir müssen ja morgen früh aufstehen für die Air Fraser Tour.
Wir machen noch einen netten Eintrag ins Gästebuch von Marion und Andre
und hoffen sie einmal wieder zusehen wenn wir das nächste mal nach
Australien kommen.
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19. Oktober 2003
18. Tag
Fraser Island
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06.00 Uhr aufstehen
und packen für Fraser Island. Wir dürfen nur das nötigste mitnehmen,
unsere restlichen Sachen bleiben im Auto im grossen Koffer bis Montag.
Wir dürfen das Auto im Motel stehen lassen bis wir zurück sind. Super.
Kühltasche mit den von uns eingekauften Sachen packen, Kühlgels rein.
Das sollte ein wenig halten.
07.00 Uhr
wir werden abgeholt. Wir fahren zu einem kleinen Flughafen bei Hervey
Bay. Dort angekommen, müssen wir ein Formular ausfüllen, unsere
Kreditkartendetails abgeben und einen Film über die Fraser Island
anschauen. Wir fährt man mit dem Allrad auf Sand, was muss beachtet
werden.
08.15 Uhr
jetzt geht es endlich los, unser kleines Abenteuer. Wir steigen mit 2
anderen Pärchen in eine kleine Propellermaschine. Ich bin ja so
aufgeregt. Der Flug ist wunderschön. Wir sehen die Insel von oben, quasi
ein Rundflug inklusive, super!
Nach 20min. ist der Flug
aber auch schon wieder vorbei. Wir landen auf dem festen Sandboden
direkt bei der Eurong Station. Wir bekommen unser Gepäck und gehen
gemeinsam zum Haus der Air Fraser Gruppe. Dort bekommen wir unsere
Ausrüstung und das Auto, wo schon das nächste kleine oder auch grosse
Problem auf uns zukommt. Aber wir wollten ja Abenteuer.
Wir und ein anderes Pärchen wollen auf der Insel Campen. Daher braucht
es 2 Jeeps und 2 Campingausrüstungen. Und da ist der Haken. Das andere
Pärchen bekommt den grösseren Jeep und wir nur so einen kleinen Suzuki.
Warum nur???? Und die Campingausrüstung ist auch nicht mehr die neuste.
Dreck und rost ist fast überall dran. Das kann ja heiter werden. Und zum
Schluss bekommen wir nicht einmal einen Bunsenbrenner. Wie sollen wir
jetzt unsere Ravioli warm machen?? Ich will am liebsten schon wieder
zurück ins Hotel. Doch zu spät, da müssen wir jetzt durch und irgendwie
werden wir das schon hinbekommen.
09.00 Uhr
es ist alles gepackt und wir können losfahren. Bis 13.30 Uhr haben wir
Zeit zu den Champaign Pools zufahren und zurück. Sonst kommt die Flut
und wir müssen hinter einer Düne übernachten anstatt auf einem
Campingplatz.
Unsere erste Station ist das Maheno Schiffs Wrack
welches 1935 hier gestrandet ist und seit dem vor sich herrostet. Sehr
interessant und eindrucksvoll. Wir nutzten die kleine Pause auch noch
für einen Snack. Brot mit Nutella. Mhhh lecker.
Es ist gar nicht so einfach für Tom auf dem Sand zu fahren, denn wenn
Spurrillen kommen hat unser kleines Jeepchen ein Problem mit der
Lenkung. Aber wir kommen durch.
Als nächstes möchten wir zu den Champaign Pools, gesagt getan. Die
Champaign Pools sind der nördlichste Teil der Insel zu dem man fahren
kann. Der Name kommt daher, das am Stand diese Felsen sind und das Meer
sich ständig in den Felsen bricht und dadurch bubbles entstehen die
aussehen wir die von Champagner.
Doch um dorthin zu gelangen, müssen wir durch Tiefsand. Und das mit
unserem kleinen Jeepchen. Ohhhh jehh, wir glauben jeden Moment zerbricht
die Vorder- oder
Hinterachse, so arg wackelt das hin und her beim fahren.
Die Leute in den grossen Jeeps schauen uns schon ganz komisch an, wir
glauben die halten uns für verrückt hier mit dem kleinen Suzuki
entlangzufahren. Uns ist das aber piep egal, wir wollen da hin und
kommen auch dahin.
Wir parken und laufen den Steg zu den Champaign Pools. Echt schöner
Ausblick aufs Meer. Und was sehen wir?? WALE, tatsächlich da hinten
schwimmen Wale. Wir bleiben eine ganze weile dort oben stehen und
schauen den Walen zu. Wir wären dann auch noch gerne in den Champaign
Pools baden gegangen, doch leider ist das Meer zu stürmisch und es ist
auch etwas zu kalt und es nieselt.
Nach den Champaign Pools fahren wir weiter bzw. zurück zum Indian
Head. Wir parken und klettern auf diesen tollen Felsen. Von oben hat man
eine echt schöne Aussicht. Beim runterschauen ins Meer entdecken wir 2
Rochen im Wasser. Echt toll.
Jetzt müssen wir uns aber wieder auf den Weg machen Richtung Eurong
Station, die Flut kommt langsam und wir möchten ja noch zum
Campingplatz. Auf dem Rückweg durfte ich endlich fahren. Das macht
richtig Spass. Viel Konzentration und Kraft sind nötig. Durch die
Furchen im Sand schlägt das Lenkrad immer wieder hin und her.
Dann aufeinmal stehen wir vor etwas tieferem Wasser. So ein mist. Die
Flut ist schon ganz schön nah. Tom fährt ab jetzt wieder. Ich gehe
voraus um zu schauen ob wir da durchkommen können. Auf dem Video wurde
gezeigt, Wasser bis zum Knie geht alles was drüber ist geht nicht mehr.
Das Wasser geht genau bis zum Knie. Uns ist schon ganz schön mulmig
zumute. Vor allem weil wir ja nicht durch Salzwasser fahren dürfen. Aber
"no risk no fun" Tom fährt durch.
Wir machen noch einen kurzen halt am Eli Creek. Wunderschön, leider sind
wir nicht zum See gelaufen sondern nur im Fluss gewesen. Das Wasser ist
richtig frisch und vollkommen klar.
Wir beschliessen uns einen Zeltplatz zu suchen. Die Flut ist leider
schon zu hoch und unser Auto zu tief. Doch wir benötigen ja noch das
Permit zum campen. Vielleicht bekommen wir das ja in Happy Valley. Wir
fahren dort hin doch leider gibt es hier kein Permit. Was jetzt? Zur
Eurong Station kommen wir mit dem kleinen Jeep auf gar keinen Fall. Wir
suchen uns einfach mal einen schönen Zeltplatz. Das Permit können wir ja
vielleicht noch morgen besorgen, nachträglich.
Nach kurzem suchen haben wir einen schönen Zeltplatz hinter einer Düne
gefunden. Zelt aufbauen. Geht ganz einfach dabei haben wir schon lange
kein Zelt mehr aufgebaut. Super, wir sind stolz auf uns.
Der Zeltaufbau macht hungrig und wir machen unsere Raviolidosen auf.
Kalt schmecken diese einfach nicht. Zu blöd das wir keinen Gaskocher
oder so bekommen haben.
So langsam wird es dunkel auf Fraser Island. Wir beobachten einen
schönen Sonnenuntergang ohne Sonne. Auf einmal kommt ein Auto zu uns. Oh
je wer oder was ist das?? Der Ranger. Er fragt ob alles ok sei und gibt
uns noch ein paar Tipps wegen der Dingos und sagt wir sollen unser
Permit morgen an der Ranger Station bezahlen. Kein Problem. Wir sind
erleichtert und der Ranger zieht von dannen.
20.00 Uhr, es ist jetzt stockdunkel und wir legen uns schlafen. Morgen
wollen wir ja früh aufstehen und weiterfahren. Doch schlafen kann man
das hier auf dem Boden nicht unbedingt nennen. Wir wälzen uns hin und
her. Wahrscheinlich krabbeln die Krebse unter unserem Zelt herum. So
schlecht geschlafen hab ich ja noch nie. Jedes mal wenn ich aufgewacht
bin hoffte ich es ist schon hell draussen und wie können aufstehen.
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20. Oktober 2003
Frasier Island
Der nächste
Morgen |
Teil 3
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